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FACHINFORMATIONEN

Beckenbodentraining - ein Baustein in der Behandlung der Inkontinenz

 
Was ist Inkontinenz?

 

Als Inkontinenz bezeichnen wir unwillkürlichen Harn- oder Stuhlverlust. Mit zunehmenden Alter sind immer mehr Menschen davon betroffen. Noch immer besteht eine große Scheu offen darüber zu sprechen, oft ziehen sich die Betroffenen sozial zurück, was den Leidensdruck noch erhöht. 

Die Ursachen können vielfältig sein. Harn wird oft beim Husten, Lachen, Niesen oder beim Heben schwerer Gegenstände verloren. Wirsprechen dann von einer Belastungs- oder Stressinkontinenz, die häufig auf einer Schwäche der Beckenbodenmuskulatur, manchmal verbunden mit Schleimhautveränderungen, beruht. Die sogenannte Dranginkontinenz ist durch häufigen, kaum unterdrückbaren Harndrang charakterisiert. Wenn die Toilette nicht sofort aufgesucht werden kann, kommt es zu Harnverlust. Hier ist der Verschluss Mechanismus der Blase intakt, es besteht jedoch eine überschießende Aktivität des Muskels, der die Blasenentleerung bewirkt. Besonders im Alter gibt es häufig Mischformen. Auch verschiedene neurologische Erkrankungen oder Operationen können dem Problem zugrunde liegen.

Stuhlinkontinenz beruht meist auf einer Schwäche des Darmschließmuskels, dem verschiedene Erkrankungen oder Operationenzugrunde liegen können. Auch hier spielt eine Schwäche der Beckenbodenmuskulatur oft eine wesentliche Rolle. 

 

Was können Sie tun?

 

Am Anfang muss eine genaue Anamnese und Abklärung stehen, die in unserem Haus in enger Kooperation mit verschiedenen Fachabteilungen erfolgt. Bei der Harninkontinenz wird an der Abteilung für Urologie zunächst die Ursache des Problems festgestellt und wenn notwendig eine medikamentöse Behandlung eingeleitet.

Am Institut für Physikalische Medizin wird dann ein Beckenbodentraining durchgeführt. Hierbei lernen sie zunächst, die Muskeln Ihres Beckenbodens gezielt wahrzunehmen und effektiv einzusetzen. Durch einfache Übungen für zu Hause, die gut in den Alltag eingebaut werden können, werden die Muskeln dann kräftiger und ausdauernder und können zum richtigen Zeitpunkt angespannt oder entspannt werden. Dies ist bei allen Formen der Inkontinenz hilfreich.

In einzelnen Fällen werden auch verschiedene Formen der Elektrotherapie unterstützend angewendet.

Die Fachärztinnen bzw. Fachärzte des Instituts für Physikalische Medizin und Rehabilitation beraten Sie und erstellen in enger Kooperation mit den anderen Fachabteilungen des Hauses ein passendes Therapiekonzept. Gemeinsam mit den Physiotherapeutinnen bzw. -therapeuten erarbeiten sie mit Ihnen Ihr persönliches Trainingsprogramm und individuelle Strategien für Ihr Problem.

 

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Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation

Information und Anmeldung

T +43 1 31 350 DW 45155

 

 

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In unseren Ambulanzen und Instituten können Sie mit folgenden Versicherungen unsere Leistungen mit e-card in Anspruch nehmen:

KFA, alle GKK, BVA, WVB.

 

SVA Versicherte können Leistungen folgender Abteilungen mit E-Card in Anspruch nehmen: Ambulanzen, Gesundheits- und Vorsorgezentrum (GVZ), Institut für Bildgebende Diagnostik (IBD) und Medizinisch Diagnostische Laboratorium.

Ausnahme: Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation (PMR)und das Institut für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZMK), Mund,- Kiefer und Gesichtschirurgie (MKG).


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