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Implantologie

Implantologie – eigentlich die Lehre vom „Einpflanzen“ ist ein heute sehr wichtiges Teilgebiet der Zahnheilkunde, welches sich mit dem Einsetzen künstlicher Zahnwurzeln befasst. Prinzipiell gibt es mehrere Gründe, warum das Einsetzen solcher Titanpfeiler notwendig ist.

  1. Bei zahnlosen PatientInnenen, um einen verbesserten Halt der Prothesen herzustellen;
  2. zum Ersatz einer oder mehrerer Zähne in einer geschlossenen Zahnreihe;
  3. zum Befestigen eines festsitzenden Zahnersatzes in einem unbezahnten Kiefer und
  4. zur Verankerung von festsitzenden Zahnspangen bei Jugendlichen.

Abgesehen von einigen wenigen allgemeinmedizinischen Gegenanzeigen ist prinzipiell eine Implantation bei nahezu jeder/jedem Patientin/Patienten möglich. Manchmal sind jedoch unterschiedlich aufwendige Vorarbeiten erforderlich, bei denen jede/jeder Patientin/Patient für sich selbst beurteilen muss ob der finanzielle und operative Aufwand für sie/ihn Sinn macht.

Nach genauer Befunderhebung - wobei in manchen Fällen auch die Durchführung einer Computertomographie erforderlich ist - erfolgt in der Regel die Erstellung des Behandlungsplans, wobei besonders wichtig ist, nicht nur die zu implantierende Stelle sondern die Gesamtsituation des Gebisses und dessen Prognose zu beurteilen. Zu dieser Beurteilung gehören auch eine genaue Kontrolle der Mundhygiene und allfälliger Miss- Gewohnheiten wir z.B. Zähneknirschen.

Eine Implantation wird nur dann erfolgreich verlaufen, wenn das restliche Gebiss gut saniert ist und erkrankte und gelockerte Zähne entfernt wurden.

Steht nun einmal der Behandlungsplan fest, findet zumeist die Implantation in örtlicher Betäubung ambulant statt, wobei wir immer bemüht sind, einen allfälligen Zahnersatz oder ein Provisorium schon am Operationstag wieder tragbar zu machen. Dies bedeutet, dass Sie in Regel nie unser Haus zahnlos verlassen müssen. Nach Setzen der Implantate müssen üblicherweise im Oberkiefer 6 Monate Einheilungszeit abgewartet werden, im Unterkiefer sind 3 Monate ausreichend. Auch in dieser Zeit kann jedoch ein allfälliger provisorischer Ersatz komplikationslos getragen werden.

Sind Knochenaufbaumaßnahmen erforderlich, richtet sich die Strategie der Behandlung je nach Menge des vorhandenen Knochens danach, ob in der gleichen Sitzung Knochen aufgebaut werden kann oder ob der Knochenaufbau eine eigene Operation darstellt, und erst nach dessen Einheilung die Implantate gesetzt werden können.

Zum Thema Knochenaufbau:

Zumeist findet man mit Eigenknochen, der in der Mundhöhle gewonnen wird und mit einem tierischen Knochenprodukt das Auslangen. Ist eine sehr große Menge zum Knochenaufbau erforderlich muss gelegentlich auch ein autologes Knochentransplantat aus dem Beckenkamm entnommen werden. Dieser Eingriff ist jedoch ausschließlich in Vollnarkose möglich und erfordert einen mehrtägigen Spitalsaufenthalt.

Sind die Implantate dann gut eingeheilt und ist die Anfertigung des Zahnersatzes möglich, werden von unserer hauseigenen Zahntechnik entweder Vollkeramik- (Metallkeramik) oder Aufbrennkeramikbrücken und –kronen (Keramik auf Edelmetall) hergestellt, die dann entweder fix auf die Implantate aufzementiert werden (üblicherweise wird dafür ein weichbleibender Zement verwendet) oder die Zähne werden mit kleinen Schrauben auf den Implantaten befestigt.

Ab dem Zeitpunkt der Übergabe werden sämtliche ImplantatpatientInnen von uns regelmäßig kontrolliert um allfällige Probleme rechtzeitig erkennen und meistern zu können. Kieferorthopädische Implantate werden zumeist bei heranwachsenden Jugendlichen eingesetzt um eine Zahnspange daran zu verankern, bzw. um Bewegungen der Kieferknochen zueinander rascher und leichter bewerkstelligen zu können. Nach Behandlungsende werden diese Implantate wieder entfernt.  

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In unseren Ambulanzen und Instituten können Sie mit folgenden Versicherungen unsere Leistungen mit e-card in Anspruch nehmen:

KFA, alle GKK, BVA, WVB.

 

SVA Versicherte können Leistungen folgender Abteilungen mit E-Card in Anspruch nehmen: Ambulanzen, Gesundheits- und Vorsorgezentrum (GVZ), Institut für Bildgebende Diagnostik (IBD) und Medizinisch Diagnostische Laboratorium.

Ausnahme: Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation (PMR)und das Institut für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZMK), Mund,- Kiefer und Gesichtschirurgie (MKG).


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