Sanatorium Hera

Gesund werden, gesund bleiben.
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FACHINFORMATIONEN

Hören Sie noch gut?

Ist eine Hörbeeinträchtigung eine Begleiterscheinung höherer Lebenserwartung oder können auch Umwelteinflüsse daran schuld sein?


Sehr häufig berichten betroffene PatientInnen, dass sie zwar die Stimmen der GesprächspartnerInnen hören, diese aber nicht verstehen können. Schon ab etwa 50 Jahren nimmt die Leistungsfähigkeit unseres Gehörs ab. Wesentliche Einflussfaktoren sind Umweltbedingungen, das heißt Lärmeinwirkungen, denen das Gehör bisher ausgesetzt war. Wer das Gefühl hat, schlecht zu hören, sollte bei der/dem Fachärztin/-arzt einen Hörtest durchführen lassen.



Die Österreicher sind Hörgerätemuffel – sie warten im Schnitt sieben Jahre länger mit einer Versorgung als der EU-Durchschnitt und gehen viel zu spät zum Arzt. Wann sollten Hörhilfen eingesetzt werden ?

Je früher die/der Patientin/Patient ein Hörgerät erhält, desto besser. Diese ist auch eine intellektuelle Herausforderung. Neu versorgte PatientInnen hören z.B. wieder Geräusche, die sie seit Jahren nicht gehört, also „ vergessen“ haben.
Je später ein Hörgerät eingesetzt wird, desto stärker ist die Schrumpfung der Hörnerven und der nachgeschalteten Hörrinde im Gehirn. Andererseits wird die Handhabung mit zum Teil sehr kleinen, nahezu unsichtbaren „ Im -Ohr-Geräten“ mit zunehmendem Alter schwieriger. Die Frühversorgung steckt in Österreich allerdings noch in den Kinderschuhen. Ein Grund auch, warum Hörgeräte oft tabuisiert werden und als „Nachtkästchengerät“ enden.
Eine Möglichkeit, um wieder zu hören, bietet auch ein Cochlea - Implantat. Voraussetzung für eine erfolgreiche Implantation ist, dass die/der erwachsene Patientin/Patient ein entwickeltes Hör- und Sprachsystem besitzt. Heute implantiert man jedoch nur bei beidohrig tauben PatientInnen oder PatientInnen mit geringem Restgehör. Ursache für diese massivsten Hörschäden kann u.a. ein Schädelhirntrauma mit einer Verletzung des Innenohres oder eine Zerstörung des Innenohres nach Hirnhautentzündung sein.

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In unseren Ambulanzen und Instituten können Sie mit folgenden Versicherungen unsere Leistungen mit e-card in Anspruch nehmen:

KFA, alle GKK, BVA, WVB.

 

SVA Versicherte können Leistungen folgender Abteilungen mit E-Card in Anspruch nehmen: Ambulanzen, Gesundheits- und Vorsorgezentrum (GVZ), Institut für Bildgebende Diagnostik (IBD) und Medizinisch Diagnostische Laboratorium.

Ausnahme: Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation (PMR)und das Institut für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZMK), Mund,- Kiefer und Gesichtschirurgie (MKG).


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