Körperliche Anstrengung, sportliche Betätigung, Husten, Lachen oder Niesen sind oft auslösend für einen unbeabsichtigten Harnverlust, auch Blasenschwäche oder Harninkontinenz genannt. Dies betrifft heute schon 50% aller Frauen.
Meist ist ein geschwächter Beckenboden nach Schwangerschaft und Geburt die auslösende Ursache. Die Krankheit wird oft verschwiegen, weil die Frauen glauben, mit ihrem Problem alleine zu sein. Statt dem lästigen Tragen von Einlagen gibt es an der gynäkologischen Abteilung des Sanatorium Hera einen minimal invasiven Eingriff, durch den die Inkontinenz behoben werden kann.
In Kurznarkose wird ein Scheidenband (TVT oder TVT-O) unter die Harnröhre gelegt und spannungsfrei im umgebenden Gewebe verankert.. Die Patientinnen können – nachdem die Blasenentleerung überprüft und der Restharn bestimmt wurde – im Normalfall das Spital nach maximal 48 Stunden verlassen.
Die Anmeldung für diese Operation ist – so wie für alle anderen gynäkologischen Operationen – in der gynäkologischen Ambulanz täglich (Montag bis Freitag)
von 8.00 bis 11.00 möglich.