Sanatorium Hera

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FACHINFORMATIONEN

Beitrag des Labors zum Management der Osteoporose

Osteoporose heißt, dass unsere Knochen mit zunehmendem Alter brüchiger werden, da die Knochenmasse weniger wird und sich die Mikroarchitektur verändert.
Im Frühstadium der Osteoporose ist die Knochendichte erniedrigt, es bestehen aber keine Beschwerden oder Knochenbrüche. Hier spricht man auch von der „präklinischen Osteoporose“ oder Osteopenie.
Wenn Frakturen vorliegen, wird von „schwerer Osteoporose “ gesprochen.

Ein erhöhtes Osteoporoserisiko besteht bereits, wenn die Knochendichte leicht erniedrigt ist oder im unteren Normbereich liegt.
Mit zunehmendem Alter setzt bei Frauen und Männern ein Knochenmasseverlust ein, der bei Frauen zusätzlich durch die Abnahme der Östrogenproduktion nach der Menopause einen gesteigerten Knochenmasseverlust unterschiedlicher Intensität bewirkt.
Tritt die Osteoporose als Folge bestimmter Erkrankungen auf, z.B. bei Schilddrüsenüberfunktion, Lebererkrankungen, Tumorerkrankungen, Immobilisation oder als Folge einer Kortisonbehandlung, spricht man von sekundärer Osteoporose.

Was kann das Labor beitragen?
Labortests sind sowohl zur Diagnose der Osteoporose als auch zur Differentialdiagnose zum Ausschluss anderer Knochenerkrankungen geeignet.
Seit kurzem gibt es spezifische Knochenmarker, welche die Knochenumbauaktivität erfassen und das Ansprechen auf eine Therapie zeigen (z. B. Osteocalcin, ß-Cross-Laps, PTH).
Eine erfolgreiche Behandlung lässt sich schon nach wenigen Wochen an deutlich erniedrigten Cross-Laps-Konzentrationen erkennen.
Grundsätzlich gilt,dass hohe Umbaumarker einen Knochenverlust anzeigen.
Hohe Umbaumarker sprechen für eine niedere Knochenmasse.
Die Knochenmarkerbestimmung ersetzt aber nicht die Knochendichtebestimmung.

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